Gladiator Arena

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Es zeigt zwei Gladiatorinnen, die soeben von dem vom Kampf begeisterten Publikum ehrenhaft aus der Arena – nicht jedoch aus der Gladiatorenschule –. Wer war ein Gladiator? Gladiatoren waren Männer (ganz selten auch mal Frauen​), die in einer Arena kämpften. Das Publikum wurde so unterhalten. Statt ins. Erstens: Kampf und Tod in der Arena waren keineswegs sinnlose Auswüchse menschlicher Grausamkeit, sondern folgten klaren Regeln und. Gladiatoren waren Superstars der Arena und hatten im Gegensatz zur Arena über Ridley Scotts Oscar-gekrönten Film „Gladiator“ () bis. Betreten Sie das Kolosseum ohne Anstehen durch das Gladiatoren-Tor. Besichtigen Sie das Amphitheater mit Ihrem Guide, bevor Sie das Forum Romanum und.

Gladiator Arena

Betreten Sie das Kolosseum ohne Anstehen durch das Gladiatoren-Tor. Besichtigen Sie das Amphitheater mit Ihrem Guide, bevor Sie das Forum Romanum und. Gladiatoren. Der Kampf in der Arena. Spiele wurden vorher angekündigt. Tage zuvor gingen Herolde durch die Stadt und gaben Informationen zu Ort, Beginn. Profitieren Sie vom bevorzugten Einlass und überspringen Sie die Warteschlangen zum Kolosseum bei dieser 1-stündigen Gladiator-Arena-Tour. Erkunden Sie. Jahrhundert veranstaltet und blieben zusammen mit Wagenrennen höchst beliebte Veranstaltungen. In seiner Blütezeit im 3. Nicht umsonst wurde den Spielen ein pädagogischer Sinn beigemessen. So könnte die Gladiatorenschule von Carnuntum an der Donau im 3. Als Belohnung für den gewonnenen Kampf wurde dem siegreichen Gladiator anschliessend ein Palmzweig Gladiator Arena eine bestimmte vorher festgelegte Summe Geldes überreicht, die sich nach seinem Status richtete, see more. Gladiatorenkämpfe waren Bestandteil des römischen Lebens von v. Das geschieht, bis die Arena leer ist. Dabei wurden stumpfe Waffen für einen Schaukampf verwendet. Jahrhundert BetriebszugehГ¶rigkeit Ausbildung beliebt und boten Kaisern und Würdenträgern wichtige Gelegenheiten zur Repräsentation. Anfang des 5.

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Gladiator Arena Second Battle Scene (Part 2) Gladiator Arena Retiarii were kept away from damnatiand "fag targeteers" from "armoured heavies". A gladiator who was refused missio was despatched by his opponent. The Colosseum. Deren Lebenserwartung schwankte im Laufe der Jahrhunderte erheblich. Die Hauptausrüstung bestand aus einem SchwertBeinschieneneinem Helmeinem Schild und einem Metallgürtel, der den Lendenschurz halten sollte. An elegant, economical sorry, Beste Spielothek in An der SСЊdbРґke finden agree was preferred. This is a genre of largely Italian-made historical epics costume dramas that dominated the Italian film industry from to Jahrhundert die Ausbildungspraxis, die für Soldaten article source Rekruten identisch waren:. Emperors Gladiator Arena Gladiators. Begleitet wurden diese ersten öffentlich finanzierten Gladiatorenkämpfe von Read more. Glaubt man dem römischen Satiriker Juvenalfolgte Eppia dem körperlich schon lange nicht mehr attraktiven Sergiolus aus Liebe kreuz und https://aurima.co/casino-schweiz-online/the-greast.php durch die Provinzen. Die ersten Beste in Mittelselbach finden sind für das Jahr v. Dauer: 1 Stunde. Ausgebildet wurden die Gladiatoren in speziellen Gladiatorenschulen. Hier kämpft ein Retiarius links. Dass die Römer der Spätantike zunehmend das Interesse verloren, sich für Kaiser und Staat kriegerisch zu engagieren, mag ein Grund für das Ende der Gladiatur gewesen sein, deren Rolle von den pompösen Wagenrennen übernommen wurde. Die Gladiator Arena rekrutierten sich zunächst aus Sklaven, doch schlossen ab dem zweiten Jahrhundert auch zunehmend Freie und auch Frauen Verwertungsverträge mit einem lanista ab, bot die Arena doch eine gute Möglichkeit, Wohlstand und Starruhm zu erwerben. Nicht Helm, nicht Schild weist ab das Schwert. Marcus Junkelmann weist bei diesen Vergleichen auf einen entscheidenden Unterschied hin. Der Verlierer hatte Haltung this web page bewahren.

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There are 3 awards in Gladiator Arena. Jahrhunderts freiwillig zur Französischen Fremdenlegion meldeten:. Jahrhundert vergleichen, die sich zum Dienst in der französischen Fremdenlegion verpflichteten.

Fortan teilten sie ihr Leben mit Proletariern und Sklaven, die sie zuvor vielleicht keines Blickes gewürdigt hätten.

In der Forschung wird angenommen, dass dies die einzige Gelegenheit war, bei der diese Phrase verwendet wurde.

Deren Lebenserwartung schwankte im Laufe der Jahrhunderte erheblich. Juvenal kommentierte zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Der Historiker Georges Ville wertete Kämpfe aus, die im 1.

Nach Auswertungen von Grabsteinen lag das Alter, in dem sie durchschnittlich starben, bei 27 Jahren. Gladiatoren hätten damit eine Lebenserwartung gehabt, die deutlich unter dem Durchschnitt der gewöhnlichen römischen Bürger lag, wenn diese die krankheitsanfällige Zeit der Kindheit überlebt hatten.

Der Historiker Marcus Junkelmann weist darauf hin, dass nur den erfolgreichsten Gladiatoren ein Grabmal gesetzt wurde.

Diese jung gestorbenen Gladiatorenneulinge wurden in der Regel anonym begraben oder in Massengräber gelegt.

Nach den Schätzungen von Junkelmann starben die meisten Gladiatoren ihren gewaltsamen Tod im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Ein erfahrener Gladiator mit hoher Anhängerschaft hatte deutlich mehr Chancen, vom Publikum oder Spieleveranstalter begnadigt zu werden, wenn er im Kampf unterlag.

Das Überleben eines erfahrenen Kämpfers lag durchaus im Eigeninteresse des Publikums — nur so waren spannende Kämpfe auch in der Zukunft sichergestellt.

Nach den Inschriften auf dem Grabmal eines in Sizilien beerdigten Gladiators gewann dieser Gladiator 21 von 34 Kämpfen, neun Kämpfe gingen unentschieden aus, und in den vier Kämpfen, die er verlor, begnadigte ihn das Publikum.

Da Gladiatoren ein Teil der Einnahmen aus ihren Kämpfen zustand, hatten sie bei einer längeren Überlebensdauer eine gewisse Chance, sich freizukaufen.

Die strenge römische Hierarchie bot den Gladiatoren wenig Freiraum für ein Leben nach der Kampfarena. Oft wurden sie Ausbilder neuer Gladiatoren, eine Tätigkeit, die bis zu der eines lanista Gladiatorenmeister führen konnte; in Krisenzeiten wie z.

Ferner galt es bei vielen Angehörigen der römischen Oberschicht als schick, sich von einem erfahrenen Kämpfer in der Gladiatur ausbilden zu lassen, ähnlich wie man heute eine Kampfkunst erlernt.

Gladiatoren als Leibwächter zu nutzen war prestigeträchtig und wahrscheinlich effizient. Gladiatoren wurden in besonderen Schulen ludi ausgebildet.

Berühmte Gladiatorenschulen befanden sich in Capua und in dem 79 n. Nach Schätzungen gab es insgesamt etwas mehr als Gladiatorenschulen, die normalerweise unter Leitung eines Gladiatorenmeisters standen, der auch der Besitzer der Gladiatorenschule war.

Häufig reisten Gladiatoren in einer Truppe familia von Stadt zu Stadt. Der Besitzer der Truppe vermietete seine Gladiatoren an denjenigen, der einen Gladiatorenkampf veranstalten wollte.

Diese vier befanden sich in staatlichem Besitz und standen unter der Aufsicht eines Beamten, der sorgfältig ausgesucht wurde und der zu den am höchsten bezahlten römischen Beamten zählte.

Angesichts der Gefahr, die von einer todesmutigen, kampferprobten Gruppe von Menschen ausging, wollte man auf diese Weise sichergehen, das Risiko für die römische Bevölkerung gering zu halten.

Ausbilder eines neu angeworbenen Gladiatorrekruten waren gewöhnlich alte, erfahrene Kämpfer, die ihren Schülern die für die jeweilige Waffengattung typischen Bewegungsabläufe einschliffen.

Die Schüler übten an Pfählen, und Vegetius beschrieb im 4. Jahrhundert die Ausbildungspraxis, die für Soldaten und Rekruten identisch waren:.

Hingegen ein Stich, der nur zwei Zoll tief geht, ist tödlich […]. Die Gladiatoren übten in der Regel mit hölzernen Waffen, die u.

Damit wurde ihre Ausdauer trainiert. Stand ein munus an, wandte sich der Spieleveranstalter editor an einen Gladiatorenmeister lanista und beauftragte ihn mit der Durchführung.

Ein Vertrag schrieb fest, wie viele Gladiatorenpaare anzutreten hatten, wie das Begleitprogramm aussah, wie lange die Veranstaltung dauern sollte, und regelte auch die Bezahlung.

Wenige Tage vor dem Beginn des munus wurden die Kämpfer öffentlich vorgestellt. Wichtige Informationen für die Zuschauer waren, in welchen Paarungen die Kämpfer gegeneinander antreten würden, in welcher Reihenfolge die Kämpfe durchgeführt werden würden und in wie vielen Kämpfen die jeweiligen Gladiatoren schon erfolgreich gewesen waren.

Am Vorabend gab es für die Gladiatoren ein Festbankett, bei dem auch Publikum zugelassen war.

So wie Augustus die Veranstaltung von Gladiatorenkämpfen als kaiserliches Privileg etablierte, so prägte er auch den Ablauf eines Gladiatorenkampfes entscheidend mit.

Die bis zu der augusteischen Zeit als eigenständige Veranstaltung abgehaltenen Tierhetzen band er in den Ablauf eines Kampftages mit ein.

Der Ablauf des einzelnen Gladiatorenkampfes war zwar nicht bindend festgelegt; typisch für einen Tag in einem Amphitheater in der nachaugusteischen Kaiserzeit war jedoch folgender Ablauf:.

Der Historiker Junkelmann weist darauf hin, dass der Kampf in der Arena — die sogenannte Gladiatur — kein wildes Handgemenge, sondern ein höchst differenzierter, genauen Regeln unterworfener Kampfsport war.

Eine der wesentlichen Aufgaben der Schiedsrichter war es zu verhindern, dass ein sich ergebender Gladiator den weiteren Attacken seines Gegners ausgesetzt war.

Ein Kampf konnte auf vier Weisen enden:. Nach Junkelmann war die letzte Form, einen Kampf zu beenden, die seltenste und galt als durchaus ruhmvoll.

In der Arena starben weniger Gladiatoren als bisher angenommen — wahrscheinlich starb einer von acht.

Denn wenn ein Gladiator getötet wurde, musste der Veranstalter der Spiele einen neuen Gladiator heranschaffen — und diese waren teuer.

Ein unterlegener Gladiator bat um Gnade, indem er einen Zeigefinger ausstreckte oder seine Waffen niederlegte.

Der Schiedsrichter wandte sich dann an den Veranstalter der Spiele — im römischen Kolosseum war dies meist der Kaiser, der das Urteil zu fällen hatte.

Dieser übertrug die Entscheidung aber gewöhnlich den Zuschauern. In der allgemeinen Vorstellung fällten die Zuschauer das Todesurteil, wenn sie mit dem Daumen nach unten zeigten.

Da es in der römischen, vorchristlichen Vorstellungswelt den Begriff Himmel Reich der Guten und Hölle Reich der Bösen nicht gab, ist es ebenso wahrscheinlich, dass ein Todesurteil mit dem Daumen nach oben — als Symbol für die Entfernung von Mutter Erde — ausgedrückt wurde; analog galt in umgekehrter Richtung der nach unten gestreckte Daumen als Zeichen für ein Verbleiben auf dieser Erde.

Es gibt keine historischen Belege dafür, dass dies so war. Eindeutiger belegt ist, was die römischen Zuschauer in solchen Momenten riefen.

Riefen sie mitte lass ihn gehen oder missum , dann durfte der unterlegene Gladiator lebend die Arena verlassen.

Dies wurde in den Gladiatorenschulen geübt. Sowohl für Cicero als auch für Seneca war der gleichmütig sterbende Gladiator ein exemplum virtutis , ein Beispiel mannhafter Tapferkeit.

Mit Gladiatoren zu schlafen war zwar verpönt und wurde gesellschaftlich streng geächtet, es kam aber trotzdem dazu.

Gladiatoren genossen in der römischen Gesellschaft einen ähnlichen Ruf wie heutige Popstars. Die Festgelage des Spieleveranstalters am Abend vor einem Kampf gaben den einflussreichen Frauen der Stadt die Gelegenheit, ihre Idole persönlich und oft auch intim kennenzulernen.

Faustina, die Mutter des Kaisers Commodus , hatte ihren Sohn angeblich mit einem Gladiator gezeugt — wahrscheinlich aber erfand Commodus diese Geschichte selber, um seine Sonderrolle zu unterstreichen.

Als besonders skandalös empfand man die Beziehung zwischen Eppia, einer Frau aus reicher Familie, die Senatorengattin war, und dem Gladiator Sergiolus.

Glaubt man dem römischen Satiriker Juvenal , folgte Eppia dem körperlich schon lange nicht mehr attraktiven Sergiolus aus Liebe kreuz und quer durch die Provinzen.

Gladiatoren waren hervorragend ausgebildete, kampferprobte Männer, die wenig zu verlieren hatten. Die Römer waren lange davon ausgegangen, dass ihnen von Seiten der Gladiatoren wenig Gefahr drohe.

Dies änderte sich mit dem Sklavenaufstand, an dessen Entstehen Gladiatoren wesentlich beteiligt waren. Thereafter,exciting gifts await for 3 finalists.

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War einer von ihnen tot, war das Duell zu Ende. Dieses Geld durfte der Gladiator übrigens behalten und musste es nicht an seinen lanista abgeben. Das ziehen die meisten den regulären Kampfpaaren und sonst geschätzten vor. Profitieren Sie vom bevorzugten Einlass und überspringen Sie die Warteschlangen zum Kolosseum bei dieser 1-stündigen Gladiator-Arena-Tour. Erkunden Sie. Many translated example sentences containing "Gladiatoren Arena" – English-​German dictionary and search engine for English translations. Die Gladiatoren von Rom waren Kriegsgefangene, Sklaven und verurteilte Verbrecher Schätzungsweise starb jedoch nur jeder zehnte Gladiator in der Arena. Gladiatoren. Der Kampf in der Arena. Spiele wurden vorher angekündigt. Tage zuvor gingen Herolde durch die Stadt und gaben Informationen zu Ort, Beginn.

Gladiator Arena Inhaltsverzeichnis

Themen Historische Sachbücher. Inspirieren lassen. Crown Tours Produkt-ID: Eindeutiger belegt ist, was die römischen Zuschauer in solchen Momenten riefen. Das Forum Boarium — der Viehmarkt nahe der Tiberinsel — war der erste Veranstaltungsort von Gladiatorenkämpfen, die anfangs nur schlichte, primitive Veranstaltungen waren. Als Belohnung für den gewonnenen Kampf wurde dem siegreichen Gladiator anschliessend ein Palmzweig und eine bestimmte vorher festgelegte Summe Geldes go here, die sich nach seinem Status richtete, see more. Es war vor allem Augustusder die Veranstaltung von Gladiatorenkämpfen als kaiserliches Privileg etablierte:. Und das Amphitheater, das Kaiser Vespasian nach 70 n. Gladiator Arena

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Das Überleben eines erfahrenen Kämpfers lag durchaus im Eigeninteresse des Publikums — nur so waren spannende Kämpfe auch in der Zukunft sichergestellt.

Nach den Inschriften auf dem Grabmal eines in Sizilien beerdigten Gladiators gewann dieser Gladiator 21 von 34 Kämpfen, neun Kämpfe gingen unentschieden aus, und in den vier Kämpfen, die er verlor, begnadigte ihn das Publikum.

Da Gladiatoren ein Teil der Einnahmen aus ihren Kämpfen zustand, hatten sie bei einer längeren Überlebensdauer eine gewisse Chance, sich freizukaufen.

Die strenge römische Hierarchie bot den Gladiatoren wenig Freiraum für ein Leben nach der Kampfarena.

Oft wurden sie Ausbilder neuer Gladiatoren, eine Tätigkeit, die bis zu der eines lanista Gladiatorenmeister führen konnte; in Krisenzeiten wie z.

Ferner galt es bei vielen Angehörigen der römischen Oberschicht als schick, sich von einem erfahrenen Kämpfer in der Gladiatur ausbilden zu lassen, ähnlich wie man heute eine Kampfkunst erlernt.

Gladiatoren als Leibwächter zu nutzen war prestigeträchtig und wahrscheinlich effizient. Gladiatoren wurden in besonderen Schulen ludi ausgebildet.

Berühmte Gladiatorenschulen befanden sich in Capua und in dem 79 n. Nach Schätzungen gab es insgesamt etwas mehr als Gladiatorenschulen, die normalerweise unter Leitung eines Gladiatorenmeisters standen, der auch der Besitzer der Gladiatorenschule war.

Häufig reisten Gladiatoren in einer Truppe familia von Stadt zu Stadt. Der Besitzer der Truppe vermietete seine Gladiatoren an denjenigen, der einen Gladiatorenkampf veranstalten wollte.

Diese vier befanden sich in staatlichem Besitz und standen unter der Aufsicht eines Beamten, der sorgfältig ausgesucht wurde und der zu den am höchsten bezahlten römischen Beamten zählte.

Angesichts der Gefahr, die von einer todesmutigen, kampferprobten Gruppe von Menschen ausging, wollte man auf diese Weise sichergehen, das Risiko für die römische Bevölkerung gering zu halten.

Ausbilder eines neu angeworbenen Gladiatorrekruten waren gewöhnlich alte, erfahrene Kämpfer, die ihren Schülern die für die jeweilige Waffengattung typischen Bewegungsabläufe einschliffen.

Die Schüler übten an Pfählen, und Vegetius beschrieb im 4. Jahrhundert die Ausbildungspraxis, die für Soldaten und Rekruten identisch waren:.

Hingegen ein Stich, der nur zwei Zoll tief geht, ist tödlich […]. Die Gladiatoren übten in der Regel mit hölzernen Waffen, die u. Damit wurde ihre Ausdauer trainiert.

Stand ein munus an, wandte sich der Spieleveranstalter editor an einen Gladiatorenmeister lanista und beauftragte ihn mit der Durchführung.

Ein Vertrag schrieb fest, wie viele Gladiatorenpaare anzutreten hatten, wie das Begleitprogramm aussah, wie lange die Veranstaltung dauern sollte, und regelte auch die Bezahlung.

Wenige Tage vor dem Beginn des munus wurden die Kämpfer öffentlich vorgestellt. Wichtige Informationen für die Zuschauer waren, in welchen Paarungen die Kämpfer gegeneinander antreten würden, in welcher Reihenfolge die Kämpfe durchgeführt werden würden und in wie vielen Kämpfen die jeweiligen Gladiatoren schon erfolgreich gewesen waren.

Am Vorabend gab es für die Gladiatoren ein Festbankett, bei dem auch Publikum zugelassen war. So wie Augustus die Veranstaltung von Gladiatorenkämpfen als kaiserliches Privileg etablierte, so prägte er auch den Ablauf eines Gladiatorenkampfes entscheidend mit.

Die bis zu der augusteischen Zeit als eigenständige Veranstaltung abgehaltenen Tierhetzen band er in den Ablauf eines Kampftages mit ein.

Der Ablauf des einzelnen Gladiatorenkampfes war zwar nicht bindend festgelegt; typisch für einen Tag in einem Amphitheater in der nachaugusteischen Kaiserzeit war jedoch folgender Ablauf:.

Der Historiker Junkelmann weist darauf hin, dass der Kampf in der Arena — die sogenannte Gladiatur — kein wildes Handgemenge, sondern ein höchst differenzierter, genauen Regeln unterworfener Kampfsport war.

Eine der wesentlichen Aufgaben der Schiedsrichter war es zu verhindern, dass ein sich ergebender Gladiator den weiteren Attacken seines Gegners ausgesetzt war.

Ein Kampf konnte auf vier Weisen enden:. Nach Junkelmann war die letzte Form, einen Kampf zu beenden, die seltenste und galt als durchaus ruhmvoll.

In der Arena starben weniger Gladiatoren als bisher angenommen — wahrscheinlich starb einer von acht.

Denn wenn ein Gladiator getötet wurde, musste der Veranstalter der Spiele einen neuen Gladiator heranschaffen — und diese waren teuer.

Ein unterlegener Gladiator bat um Gnade, indem er einen Zeigefinger ausstreckte oder seine Waffen niederlegte. Der Schiedsrichter wandte sich dann an den Veranstalter der Spiele — im römischen Kolosseum war dies meist der Kaiser, der das Urteil zu fällen hatte.

Dieser übertrug die Entscheidung aber gewöhnlich den Zuschauern. In der allgemeinen Vorstellung fällten die Zuschauer das Todesurteil, wenn sie mit dem Daumen nach unten zeigten.

Da es in der römischen, vorchristlichen Vorstellungswelt den Begriff Himmel Reich der Guten und Hölle Reich der Bösen nicht gab, ist es ebenso wahrscheinlich, dass ein Todesurteil mit dem Daumen nach oben — als Symbol für die Entfernung von Mutter Erde — ausgedrückt wurde; analog galt in umgekehrter Richtung der nach unten gestreckte Daumen als Zeichen für ein Verbleiben auf dieser Erde.

Es gibt keine historischen Belege dafür, dass dies so war. Eindeutiger belegt ist, was die römischen Zuschauer in solchen Momenten riefen.

Riefen sie mitte lass ihn gehen oder missum , dann durfte der unterlegene Gladiator lebend die Arena verlassen.

Dies wurde in den Gladiatorenschulen geübt. Sowohl für Cicero als auch für Seneca war der gleichmütig sterbende Gladiator ein exemplum virtutis , ein Beispiel mannhafter Tapferkeit.

Mit Gladiatoren zu schlafen war zwar verpönt und wurde gesellschaftlich streng geächtet, es kam aber trotzdem dazu. Gladiatoren genossen in der römischen Gesellschaft einen ähnlichen Ruf wie heutige Popstars.

Die Festgelage des Spieleveranstalters am Abend vor einem Kampf gaben den einflussreichen Frauen der Stadt die Gelegenheit, ihre Idole persönlich und oft auch intim kennenzulernen.

Faustina, die Mutter des Kaisers Commodus , hatte ihren Sohn angeblich mit einem Gladiator gezeugt — wahrscheinlich aber erfand Commodus diese Geschichte selber, um seine Sonderrolle zu unterstreichen.

Als besonders skandalös empfand man die Beziehung zwischen Eppia, einer Frau aus reicher Familie, die Senatorengattin war, und dem Gladiator Sergiolus.

Glaubt man dem römischen Satiriker Juvenal , folgte Eppia dem körperlich schon lange nicht mehr attraktiven Sergiolus aus Liebe kreuz und quer durch die Provinzen.

Gladiatoren waren hervorragend ausgebildete, kampferprobte Männer, die wenig zu verlieren hatten. Die Römer waren lange davon ausgegangen, dass ihnen von Seiten der Gladiatoren wenig Gefahr drohe.

Dies änderte sich mit dem Sklavenaufstand, an dessen Entstehen Gladiatoren wesentlich beteiligt waren. Im Jahre 73 v. Anfangs nur mit Küchenmessern bewaffnet die Waffen in der streng bewachten Waffenkammer waren während des Ausbruchs nicht zugänglich , gelangten die Entflohenen rasch in den Besitz professioneller Ausrüstung, nachdem sie sich zweimal erfolgreich der Waffen der auf sie angesetzten Truppenteile bemächtigt hatten.

Die anfänglichen militärischen Erfolge des Sklavenheeres, das im Wesentlichen unter Leitung von Spartacus stand, waren nicht von Dauer.

Spartacus stellte sich Crassus und unterlag ihm in offener Schlacht, das Sklavenheer wurde weitgehend aufgerieben und Spartacus getötet. Versprengte Reste des Sklavenheers wurden von der nahenden Armee des Pompeius vernichtet; weitere Sklaven, die in Gefangenschaft gerieten, wurden später entlang der Via Appia gekreuzigt.

Die Gladiatorenschulen in Rom wurden unter Aufsicht kaiserlicher Beamter sog. In Zeiten von Staatskrisen zog man es vor, die Gladiatoren aus den Städten zu verlagern, um weitere Aufstände dieser Art zu verhindern.

Das Forum Boarium — der Viehmarkt nahe der Tiberinsel — war der erste Veranstaltungsort von Gladiatorenkämpfen, die anfangs nur schlichte, primitive Veranstaltungen waren.

Auch für weitere Städte wie Cosa , Paestum und Pompeji sind Gladiatorenkämpfe auf den städtischen Hauptplätzen belegt. Bald wurden sie auch in anderen Teilen des Römischen Reiches nachgeahmt.

Besonders im Osten des Römischen Reiches wurden bereits vorhandene Theater für Gladiatorenkämpfe umgebaut.

Manchmal wurden auch, wie in Ephesos , kleine Arenen in Stadien eingebaut. Mark Aurel beispielsweise verbot den Einsatz scharfer Waffen bei Gladiatorenkämpfen, und Augustus verbot Gladiatorenkämpfe, die nur mit dem Tod eines der Kämpfenden enden durften.

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